Blackjack Regeln

Blackjack zählt zu den meistgespielten Karten-Glücksspielen auf der Welt. Seinen Ursprung hat das auch als Siebzehn und Vier bekannte Spiel dabei in Europa etwa im 14. Jahrhundert. In heutiger Zeit kann Blackjack dabei nicht nur in Spielbanken, sondern auch in Online-Casinos gespielt werden. Ziel des Spiels ist es, möglichst nah an die magische Zahl 21 zu kommen, ohne diese zu überbieten. Gespielt wird dabei gegen die Bank, die ebenfalls Karten zieht und dasselbe Ziel verfolgt. Wer näher an die 21 kommt, hat gewonnen. Was sich auf dem ersten Blick durchaus logisch und einfach anhört, hat sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte zu einer regelrechten Kunst mit unzähligen Blackjack Strategien entwickelt. Doch welche Grundlagen sollte jeder Spieler kennen, wie sieht der Ablauf einer Spielrunde aus, und welche Tipps und Tricks können beim Blackjack Spielen hilfreich sein?
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Blackjack: Das sind die Basics

Jeder Spieler strebt beim Blackjack danach, exakt die 21 Punkte mit der Starthand zu erreichen (= Blackjack). Das Deck umfasst zum einen die Zahlen von 2 bis 10, die mit dem jeweils aufgedruckten Wert gelten. Zum anderen gibt es die Bildkarten, also Bube, Dame, König, die jeweils mit dem Wert 10 zählen. Die Karte mit dem höchsten Wert ist das Ass (11 Punkte). Das Ass kann allerdings auch mit nur 1 Punkt gewertet werden. Zunächst erhält der Spieler zwei Karten ausgeteilt. Auf dieser Grundlage kann dann entschieden werden, ob auf freiwilliger Basis (eine) weitere Karte(n) gezogen werden sollen. Überkauft sich der Spieler, erreicht er also mit seinen gezogenen Karten einen Wert über 21, so ist das Spiel beendet und die Bank gewinnt (= Bust).

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Vor Beginn des Spiels macht der Spieler seinen Einsatz. Zu beachten ist hier im Online-Casino der Mindesteinsatz, der oftmals bei nur 1 Euro pro Spiel liegt. Die traditionellen Blackjack Regeln sehen vor, dass mit sechs französischen Decks mit jeweils 52 Karten gespielt wird (= 312 Karten). Zum Grundwissen gehört außerdem, dass der Dealer nach starren Regeln spielt. Solange er den Kartenwert von 17 nicht erreicht, zieht er regelmäßig eine weitere Karte. Ist die 17 erreicht, muss er stehenbleiben. Dieses Wissen kann sich der Spieler zu Nutze machen!


Grundlagen der Blackjack Regeln mit Wahrscheinlichkeiten

Das größte Ziel beim Blackjack besteht wie bereits darin, möglichst ein Ass und eine Bildkarte (Bube, Dame, König) auf die Hand zu bekommen. Mit so einem „Blackjack“ hat man direkt gewonnen und profitiert von einer attraktiven Gewinnauszahlung (Spieler wird 3:2 ausgezahlt). Man sollte einen solchen Blackjack allerdings nicht „hinaufbeschwören“. In einem Großteil der Spielrunden erreicht nämlich kein Spieler einen Blackjack, sondern gewinnt mit einem Blatt von 19, 20 oder 21. Je näher man bereits mit seinem Startblatt an der magischen 21 ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, sich zu überkaufen!

Die Frage, die sich jeder Spieler permanent stellt, ist natürlich, wie sinnvoll es ist, sich eine weitere Karte geben zu lassen. Um diese Entscheidung zu erleichtern, haben wir nachfolgend die Wahrscheinlichkeiten aufgelistet, dass sich der Spieler mit bestimmten Startkarten überkauft:

Karten auf der Hand Taktik Überkaufen-Wahrscheinlichkeit
Kleiner als 8 Immer Karte ziehen 0%
9, 10, 11 Verdoppeln / neue Karte 0%
12 Stehen bleiben, wenn Dealer 4-6 hat 31%
13, 14, 15, 16 Stehen bleiben, wenn Dealer 4-10 hat 39-62%
17 oder mehr Keine weitere Karte >69%
Ass 8 und Ass 9 Keine weitere Karte 85-92%
Ass/Ass Immer das Blatt teilen 0%
10/10 In keinem Fall teilen 92%
7/7 Aufteilen, wenn Dealer 2-7, sonst ziehen 56%
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Schon gewusst? Es gibt beim Blackjack auch die Möglichkeit, verschiedene Versicherungen abzuschließen. Möglich ist beispielsweise eine Versicherung auf einen Blackjack des Dealers. Solche Versicherungen sind im Grunde nichts anderes als eine „Nebenwette“.


So läuft eine Blackjack Runde ab

Der Ablauf einer Blackjack Runde ist schnell erklärt und auch für Laien leicht verständlich. Wir zeigen Schritt für Schritt den Ablauf einer solchen Spielrunde:

Schritt 1: Einsatz wählen

Zunächst entscheidet sich der Spieler für die gewünschte Einsatzhöhe. Die Mehrheit der Online-Casinos ermöglicht eine Blackjack Runde ab einem Einsatz von 1 Euro. Teilweise genügen aber bereits 0,50 Euro. Ist der Einsatz gewählt, kann das Spiel gestartet werden.

Schritt 2: Startblatt erhalten

Im ersten Teil des Spiels erhalten Spieler und Dealer jeweils das Startblatt, welches aus zwei Karten besteht. Jeder Spieler sieht nur seine eigenen Karten. Auf Grundlage seines Startblatts kann der Spieler frei entscheiden, ob er eine weitere Karte (= hit) haben möchte, stehen bleiben will (= stand) oder im Einzelfall teilen (= split) bzw. verdoppeln (= double) wählen möchte. Außerdem besteht zum Teil die Möglichkeit, sich für eine Versicherung (= insurance) zu entscheiden, um sich vor einen Blackjack des Dealers zu „schützen“.

Schritt 3: Auswertung

Sobald sich Spieler oder Dealer überkauft haben (= Busted), gewinnt der jeweils andere das Spiel. Überkauft ist man, sobald die Zahl von 21 überschritten wird. Überkauft sich keiner, so gewinnt der Spieler, der es näher an die 21 geschafft hat. Übrigens: Blackjack heißt es nur, wenn die 21 auf der Starthand, also mit den ersten zwei Karten, erreicht werden.

Schritt 4: Auszahlung

Zuletzt werden eventuell erzielte Gewinne ausgezahlt. Zu beachten sind die Auszahlungsquoten für die verschiedenen Spielereignisse. So erhält der Spieler bei einem Blackjack eine Auszahlung von 3:2. Bei einem Unentschieden erhält der Spieler seinen Einsatz zurück. Hat der Dealer weniger Punkte als der Spieler, wird sein Einsatz x 2 ausgezahlt. Dasselbe gilt, wenn der Dealer sind überkauft.


Spezielle Regeln für den Dealer

Das Berechenbare am Blackjack ist, dass man exakt vorhersagen kann, wie der Dealer auf welches Spielereignis reagiert. So muss der Croupier so lange weiterziehen, bis er den Wert von 17 erreicht. Ab 17 muss er stehenbleiben. Dementsprechend muss er bei 16 oder weniger immer eine Karte ziehen. Einen eigenen Spielraum, zu entscheiden, hat er also nicht. Des Weiteren wird beim Dealer das Ass grundsätzlich immer als 11 gewertet (Ausnahme, wenn er die 21 überschreiten würde).

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Der Spieler sollte außerdem wissen, dass der Dealer erst das Spiel macht, nachdem der Spieler gestoppt hat. Überkauft sich also der Spieler, muss der Dealer nichts machen und erhält trotzdem den Einsatz des Spielers.


Die besten Blackjack Strategien

Noch vor einigen Jahren gehörte das Kartenzählen wohl zu den beliebtesten Blackjack Strategien. Mittlerweile haben die Spielbanken aber viele Gegenmaßnahmen (u.a. mehrere Kartenpakete) eingeleitet, sodass das klassische Kartenzählen grundsätzlich kein Thema mehr ist. In Online-Casinos war dies ohnehin noch nie möglich. Aber was sind gute und vor allem erfolgversprechende Blackjack Strategien?

Zwar kursieren im Internet unzählige Blackjack Strategien, allerdings muss sich der Spieler damit abfinden, dass keine Strategie sicheren Erfolg versprechen kann. Viel sinnvoller als eine dubiose Strategie ist es, seine Entscheidungen auf Grundlage der Wahrscheinlichkeiten (siehe Tabelle oben) zu treffen. Damit maximiert man seine Erfolgschancen!


Einsätze und Gewinne beim Blackjack

In den meisten Internet Casinos beträgt der Mindesteinsatz lediglich 1 Euro pro Runde. Manchmal sind es sogar nur 0,50 Euro, die aufgewendet werden müssen. Zumeist existieren Tischlimits in ganz unterschiedlichen Bereichen. In den meisten Casinos kommen deshalb sowohl Freizeitspieler als auch Highroller auf ihre Kosten. Dementsprechend ist es oftmals auch kein Problem, mit einem Einsatz von 100 Euro oder mehr pro Runde zu spielen.

Die Gewinne sind wie folgt festgeschrieben:

  • Spieler hat einen Blackjack: Er wird 3:2 ausgezahlt
  • Dealer hat sich überkauft: Spieler wird 1:1 ausgezahlt
  • Spieler hat mehr Punkte als Dealer: Spieler wird 1:1 ausgezahlt
  • Dealer und Spieler haben dieselbe Punktzahl: Spieler erhält seinen Einsatz zurück

Blackjack mit echtem Croupier im Live Casino spielen

Für ein besonders packendes Spielerlebnis empfehlen wir den Besuch in einem hochwertigen Live Casino. Mittlerweile bieten zumindest die großen Online-Casinos einen solchen Live-Bereich. Zur Auswahl stehen hier in der Regel die klassischen Casino-Klassiker Blackjack, Roulette und Baccarat. Der Clou liegt darin, dass dem Spieler ein sehr realistisches Spielerlebnis geboten wird, da es einen echten Croupier gibt. Per Videoübertragung ist der Spieler teilweise sogar in HD-Qualität direkt dabei, wenn das Spiel stattfindet.


Der Ursprung von Blackjack

Wo und wann Blackjack genau seinen Ursprung hat, ist bis heute umstritten. Ein verbreiteter Vorgänger vom heutigen Blackjack war das Französische Trente et. Die ersten Wurzeln des beliebten Karten-Glücksspiels finden sich aber wohl bereits im antiken China. Nach Europa hat es Blackjack dann wohl im 14. Jahrhundert über die Ägypter geschafft. Blackjack ist heute auch unter dem Namen Siebzehn und Vier bekannt. Ein Deck umfasst 52 Karten.


Tipps und Tricks zum Blackjack spielen

Um die bestmöglichen Chancen zu haben, bei Blackjack erfolgreich zu sein, haben wir nachfolgend die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengestellt:

Tipp 1: Die 21 nicht als ultimatives Ziel setzen!

Blackjack bzw. zumindest die „normale“ 21 ist das Ziel in jedem Spiel. Doch der Spieler sollte sich im Klaren darüber sein, dass nicht jedes Spiel mit einem Blackjack enden kann. Wer 19 oder 20 erreicht, hat im Normalfall sehr gute Gewinnchancen und sollte sich nicht verzocken.

Tipp 2: Auf Kartenzählen verzichten!

Keine Chance hat man im modernen Internet Casino mit dem klassischen Kartenzählen. Deshalb sollte man auch nicht versuchen, die Karten zählen zu wollen. Viel sinnvoller ist es, sich aufs Wesentliche zu fokussieren.

Tipp 3: Keine Versicherung abschließen!

Viele Blackjack Experten verzichten bewusst auf die Versicherung, die vor allem dann interessant wird, wenn der Dealer mit einem Ass ins Spiel startet. Man sollte wissen, dass es auch ohne Versicherung geht!


FAQ: Fragen und Antworten zum Thema Blackjack Regeln:

1. Welche Blackjack Karten gibt es?

Ein Blackjack Deck umfasst neben den Karten von 2 bis 10 auch Karten mit Bildern. Hierbei handelt es sich um Bube, Dame und König (Wert jeweils 10). Außerdem gibt es das Ass, welches entweder mit 11 oder mit 1 Punkt gewertet wird.

2. Welche Blackjack Gewinne gibt es?

Der Spieler gewinnt den größtmöglichen Betrag (3:2-Auszahlung), wenn er einen Blackjack (= 21) auf die Starthand erhält. Ebenfalls gewinnt der Spieler, wenn sich der Dealer überkauft oder der Dealer weniger Punkte hat als der Spieler (jeweils 1:1). Im Falle eines Unentschiedens erhält der Spieler seinen Einsatz zurück.

3. Kann man Blackjack im Live Casino spielen?

Ja, in immer mehr Online-Casinos ist es möglich, Blackjack auch im Live Casino mit einem echten Croupier zu spielen. Das hat den Vorteil eines sehr realistischen Casino-Erlebnisses.

4. Was sind die besten Blackjack Strategien?

Die sogenannte Basic Strategie (hard hands/soft hands) gehört wohl zu den populärsten Blackjack Strategien. Auch Doubles (soft hand doubles/hart hand doubles) ist eine beliebte Blackjack Strategie. Man muss aber wissen, dass keine Blackjack Strategie einen sicheren Erfolg verspricht. Das Kartenzählen ist gerade in Online-Casinos natürlich zwecklos.

5. Welche Blackjack Spielzüge gibt es?

Nachdem man seine Starthand mit zwei Karten erhalten hat, hat der Spieler grundsätzlich folgende Optionen: Stehen bleiben (= Stand), also keine weitere Karte ziehen, Karte ziehen (= Hit) oder bei einem Paar auf der Hand teilen (= Split). Weiterhin kann er seinen Einsatz verdoppeln (= Double) oder eine Versicherung (= Insurance) abschließen.


Fazit

Die Blackjack Regeln können keinesfalls als kompliziert betitelt werden. Im Gegenteil: Innerhalb kürzester Zeit ist es möglich, das beliebte Karten-Glücksspiel zu verstehen. Bevor man sich mit einem Echtgeldeinsatz an den Blackjack-Tisch wagt, sollte man aber zumindest einen Blick auf die verschiedenen Wahrscheinlichkeiten, Gewinnhöhen und Strategien werfen. Dann ergeben sich in jedem Fall die besten Gewinnchancen für den Spieler!