Roulette Regeln

Online Roulette, das Spiel & die Regeln im Überblick

Kein Glücksspiel erfreut sich über einen derart langen Zeitraum so große Beliebtheit wie das Roulette. Mittlerweile kann man das bekannte Tischspiel nicht nur in den großen Spielbanken spielen, sondern auch im Online-Casino – teilweise sogar mit echtem Croupier (= Live Casino). Leider kennen viele Spieler die Roulette Regeln nur recht oberflächlich. Wer allerdings regelmäßig Roulette spielt, sollte sich die Roulette Regeln in jedem Fall genauer ansehen. Denn wer die Regeln im Detail kennt, erhöht erfahrungsgemäß auch die Chancen, im Spiel auf langer Sicht erfolgreicher zu sein. Wir haben deshalb die wichtigsten Roulette Regeln zusammengefasst.
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Da es online und offline heutzutage zahlreiche unterschiedliche Roulette-Variationen gibt, gilt es die spezifischen Regeln zu beachten, die konkret für die ausgewählte Version (z.B. American Roulette) gelten.


Roulette Regeln im Überblick

Mit jedem Einsatz wettet der Spieler auf ein bestimmtes Ereignis. Das mögliche Ergebnis ist – das ist sicher – eine Zahl zwischen 0 und 36. Die Farbe ist entweder schwarz oder rot. Aus diesem Zahlenportfolio ergeben sich prinzipiell die Möglichkeiten für den Spieler, Ergebnisse vorherzusagen. Die Zahl 0 ist wohl mit Abstand die Unbeliebteste beim Roulette. Warum? Ganz einfach: Sie hat zur Folge, dass der Einsatz grundsätzlich vom Casino (zumindest anteilweise) einbehalten wird. Über Glück und Pech entscheidet beim Roulette der Kessel, in dem die Kugel kreist und letztendlich bei einer Zahl liegenbleibt. Die magischen Worte, die zumindest im herkömmlichen Casino noch heute ertönen, sind „nichts geht mehr“. Mit diesen Worten schließt der Croupier das Spiel.

Am beliebtesten ist wohl das Französische Roulette. Die Ursprünge dieser Spielvariante gehen bis in das Jahr 1658 zurück. In dieser Version werden ganz klassisch 37 Zahlen geführt (0 – 36). Das ebenfalls populäre Amerikanische Roulette hat hingegen den großen Nachteil, dass mit zwei Nullen gespielt wird. Das erhöht den Bankvorteil und senkt damit die effektiven Gewinnchancen für den Spieler.


Wettmöglichkeiten im Detail

Roulette ist auch wohl deshalb so beliebt, weil jeder Spieler das Risiko, welches er eingehen möchte, individuell bestimmen kann. So gibt es zunächst einmal sogenannte einfache Chancen mit hohen Wahrscheinlichkeiten. Dazu zählt die klassische Wette auf rot/schwarz bzw. gerade/ungerade, also impair/pair (jeweils 50:50-Chance). Eine weitere Möglichkeit von hohen Gewinnchancen zu profitieren, ist die Wette auf die erste bzw. zweite Hälfte der Zahlen (Manque bzw. Passe). Der Vorteil: Die Chancen auf einen Erfolg stehen sehr gut. Dafür erhält man als Gewinn jedoch auch „nur“ eine Verdoppelung seines Einsatzes. Risikoreichere Wettmöglichkeiten bieten hier deutlich attraktive Gewinnerwartungen.

Risikoreicher geht es zum Beispiel dann zu, wenn der Spieler auf eine einzelne Zahl setzt (= Mehrfache Chancen). Die Auszahlungsquote beträgt hier zumeist 35 zu 1. Wer also 10 Euro setzt, kann ein Gewinn von 350 Euro einstreichen.

Wer ein begrenztes Risiko eingehen möchte, kann sich auch für Transversale Pleine entscheiden. Hierbei wird auf eine Zahlenreiche mit drei Zahlen gesetzt. Die Gewinnchancen sind also dreimal so hoch (11 zu 1), als würde man auf eine einzelne Zahl setzen. Eine weitere beliebte Wettmöglichkeit besteht darin, auf ein Dutzend zu setzen. Abhängig von der ausgewählten Roulette-Version ist es mitunter auch möglich, seinen Einsatz auf die grüne Null zu platzieren. Wikipedia: Roulette Systeme


Gewinnerwartungen bei verschiedenen Roulette-Versionen

Wie hoch die prozentuale Gewinnerwartung ist, hängt vorrangig von der ausgewählten Roulette-Variante ab. Angesichts der Differenz von knapp vier Prozent lohnt es sich in jedem Fall, die Auswahl seiner Roulette-Variante von der Auszahlungsquote abhängig zu machen:

  • Europäisches und französisches Roulette mit La Partage: 98,65 Prozent
  • Europäisches und französisches Roulette ohne La Partage: 97,30 Prozent
  • Card Roulette: 96,30 Prozent
  • Mini Roulette: 96,15 Prozent
  • Amerikanisches Roulette: 94,60 Prozent

Der klassische Ablauf einer Roulette-Runde

Ein Spiel beim Roulette läuft immer auf der selben Art und Weise ab. Während man sich in der Spielbank noch an die Worte des Croupiers orientieren kann, sorgen im Online-Casino für gewöhnlich Buttons mit entsprechenden Aussagen für Aufklärung.

Aber in welche Phasen gliedert sich eine Roulette-Runde online und offline?


Phase 1: Einsätze tätigen

Mit den Worten „Machen Sie Ihr Spiel“ eröffnet der Croupier jeweils eine neue Spielrunde. Der Spieler kann jetzt auf ein beliebiges Szenario (z.B. rot/schwarz, gerade/ungerade oder eine bestimmte Zahl) einen Einsatz platzieren. Im Online-Casino beträgt der Mindesteinsatz oftmals zwischen 0,50 Euro und 1,00 Euro.


Phase 2: Kessel dreht sich

Nun wird die spannende Phase des Spiels eingeläutet: Der Croupier dreht den Kessel und wirft die Kugel hinein. Mit den Worten „Nichts geht mehr“ gibt es zu verstehen, dass keine weiteren Einsätze möglich sind. Ist die Kugel letztendlich in einem Fach „angekommen“, steht das Ergebnis fest und es kann Phase 3 beginnen.


Phase 3: Auswertung

Nun wertet der Croupier die gemachten Einsätze aus. Ist das Spiel gewonnen, erhält der Spieler seinen entsprechenden Gewinn gutgeschrieben. Wenn das Spiel verloren ist, wird der Einsatz vom Croupier eingezogen. In der Praxis dauert eine Roulette-Runde dabei maximal 1-2 Minuten. Und dann heißt es bereits: Neues Spiel – neues Glück.

Für Anfänger: Im Spielgeldmodus risikofrei Roulette üben
Wer sich heute erstmalig intensiv mit den Roulette Regeln befasst, der sollte die Überlegung in Erwägung ziehen, das beliebte Tischspiel zunächst im Spielgeldmodus zu testen. Was in der klassischen Spielbank natürlich nicht möglich ist, bietet heute nahezu jedes Online-Casino. So können hier die verschiedenen Roulette-Varianten ohne Risiko ausgiebig getestet werden. Sofern diese Möglichkeit besteht, sollten Roulette-Freunde diese auch nutzen!

Erst dann, wenn der Spieler davon überzeugt ist, dass er die Roulette Regeln verinnerlicht hat und ein gutes „Gefühl“ beim Spielen hat, sollte er zum Spielen mit Echtgeld übergehen.

Übrigens: Der Casino Bonus, der mittlerweile von vielen Internet-Casinos angeboten wird, kann im Regelfall auch für das Roulette-Spiel eingesetzt werden. Zu beachten ist, dass die Umsätze für die Bonusbedingungen hier meist nur anteilig berücksichtigt werden.


Tipps und Tricks zum Roulette spielen

Es genügt nicht nur, die Roulette Regeln im Detail zu kennen. Es gibt auch einige Kniffe aus der Praxis, die nicht gleich auf der Hand liegen und trotzdem wissenswert sind. Wir zeigen wichtige Tipps und Tricks zum effektiven Roulette Spielen:

Tipp 1: Amerikanisches Roulette ist risikoreicher
Beim Amerikanischen Roulette ist der Bankvorteil deutlich höher als zum Beispiel beim Französischen Roulette. Der Grund: Es gibt hier die sogenannte doppelte Null. Die vom Spieler befürchtete Null existiert also zweimal auf dem Tableu. Um die Chancen auf einen Verlust zu minimieren, sollte vom Amerikanischen Roulette gerade als Anfänger deshalb Abstand genommen werden.

Tipp 2: Nicht auf Roulette Strategien vertrauen
Im Internet finden sich zahllose Roulette Strategien, bei denen teilweise sogar ein „sicherer Gewinn“ garantiert wird. Hiervor sollte man definitiv Abstand nehmen. Roulette basiert auf Zufall, es ist ein Glücksspiel. Es macht keinen Sinn, seine Strategie auf zurückliegende Zahlen abzustimmen. Jedes Spiel bedeutet eine neue Chance!

Tipp 3: Money Management ist wichtig
Wer langfristig beim Roulette spielen erfolgreich sein möchte, dem sollte ein gutes Money Management wichtig sein. Das bedeutet nur so viel zu verspielen, wie man sich vorher vorgenommen hat. Außerdem empfehlen wir, über Gewinne und Verluste Bilanz zu führen, um am Ende sagen zu können, ob man im Plus oder Minus ist. Außerdem sollte man die Einsätze auf sein Budget abstimmen und nicht gleich große Beträge auf unwahrscheinliche Spielausgänge setzen. Dann kann das Spielvergnügen nämlich in kurzer Zeit wieder vorbei sein!


FAQ: Fragen und Antworten zum Thema Roulette Regeln:

1. Welche Roulette Regeln sollte man unbedingt kennen?
Wenn man im Online-Casino Roulette spielt, sind die Roulette Regeln im Regelfall selbsterklärend, da man wenig falsch machen kann. Trotzdem sollte man das Spielprinzip und die verschiedenen Gewinnwahrscheinlichkeiten kennen, um mit größerer Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu sein.

2. Kann man die Roulette Regeln während des Spielens in der Praxis lernen?
Ja, das ist in den meisten Online-Casinos dadurch möglich, dass man sich für das Roulette spielen im Spielgeldmodus entscheidet. Spielen im Spielgeldmodus bietet den Vorteil, dass man die Roulette Regeln und Tipps in der Praxis kennenlernen bzw. umsetzen kann, ohne selbst finanzielle Einbußen hinnehmen zu müssen.

3. Welche Roulette Tricks sollte man beachten?
Zunächst einmal muss man wissen, dass es keine 100 Prozent erfolgversprechende Roulette Strategien oder Tricks gibt. Stattdessen sollte man sich auf ein gutes Money Management sowie auf die Auswahl einer geeigneten Spielvariante beschränken.

4. Welche Roulette-Varianten gibt es?
Mittlerweile ist die Vielfalt gerade in den Online-Casinos riesig. Neben dem klassischen Französischen Roulette und dem Amerikanischen Roulette erfreuen sich auch Europäisches Roulette, Card Roulette, Mini Roulette, 3D Roulette und Live Roulette sehr großer Beliebtheit.

5. Wie hoch ist die Auszahlungsquote beim Roulette?
Die konkrete Höhe der Ausschüttungsquote hängt von der gewählten Roulette-Variante ab. Am niedrigsten ist diese wegen der „Doppel-Null“ beim Amerikanischen Roulette (94,6 Prozent). Die höchsten Ausschüttungsquoten bieten das Europäische bzw. Französische Roulette mit La Partage (98,65 Prozent).


Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Roulette Regeln unabhängig von der jeweiligen Spielvariante nicht komplex und daher auch von Laien schnell zu lernen sind. Man sollte sich als unerfahrener Spieler allerdings mit den „traditionellen“ Begrifflichkeiten vertraut machen, um sicher zu gehen, dass man auch auf das gewollte Ereignis setzt. In diesem Zusammenhang ist es aus unserer Sicht auch notwendig, die Gewinnwahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Ereignisse zu prüfen und sich für die Art von Prognosen zu entscheiden, die mit dem persönlichen „Risikotypen“ am besten vereinbar sind. Wer die Gewinnwahrscheinlichkeiten gecheckt hat, sich für eine passende Roulette-Variante entschieden hat und unsere Roulette Tipps und Tricks gelesen und verstanden hat, kann mit dem Spiel beginnen. Und dann kann es auch endlich heißen: „Machen Sie Ihr Spiel!“